Ursprünglich veröffentlicht auf mfis:

Viele Belange des menschlichen Lebens sind in der heutigen Zeit recht unklar. Kann man Bio-Plastik essen? Dürfen US-amerikanische Lehrer potentiell Amok laufende Schüler in Texas prophylaktisch schon im Kindergarten erschießen? Welche Sexualität hat Ihr Ehegatte? In einer schwer zu greifenden Welt ist eine Meldung aus der SMÄK 2012 gerade für ältere Menschen, die besonders nach Halt und Sicherheit suchen, ein positives Signal.

Wie nun bekannt wurde, verbreitete sich eine seit tausenden Jahren geführte und nun zu ihrem provisorischen Abschluss gebrachte Studie auf der SMÄK 2012. Professor Sen Sääman von der Universität Helsinki ist seit 1989 die treibende Kraft hinter der Studie, welche den Lebensweg von ca. 8 Milliarden Menschen seit 4.300 vor Christus verfolgte. Hauptaugenmerk war das plötzliche Verschwinden der einzelnen Individuen aus ihrer sonst üblichen Daseinsform, dem sogenannten Leben. “Leben,” so Prof. Sääman auf Nachfrage des MfIS, “ist ein vergänglicher Zustand, vergleichbar mit der Haltbarkeit einer Tiefkühlpizza.” Der Pizzavergleich…

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Endlich da: Die BIO-VERPACKUNG!

Da verhungern Mensch und Tier in Dritte-Welt-Ländern wie Brandenburg oder dem mittleren Afrika, die Meere vermüllen, die Bienen verrecken und die Wälder weltweit lichten sich. In den letzten Jahren allerdings haben wir “Erstis” (Bewohner eines Erste-Welt-Luxus-Landes) allmählich ein Bewusstsein dafür entwickelt, wir möchten im Luxus schwelgend unseren Planeten retten. Das ist richtig und der Weg heißt Bio!

Nicht umsonst schleift Franka ihren Mann (Daniel, Medien-Designer; Anm.d.Red.) und ihre Tochter Aladine Woche um Woche in denn’s bioladen, um dort mit ihrem durch Strickmützenverkauf und einen Zweitjob bei Apple ehrlich verdientem Geld ehrliches Essen zu erwerben und so der FDP zu zeigen, was sie vom Kapitalismus hält. Der Biomarkt macht aus Frankas Einkäufen keinen Gewinn: falls am Ende des Geschäftsjahres tatsächlich ein paar Milliönchen übrig sind, so werden diese sofort “…in etwas Sinnvolles gesteckt”, belügt uns ein hochrangiger Mitarbeiter mit seinem strahlendsten Lächeln, dass wir ihm einfach glauben müssen. Auf unsere kritischste Frage lächelt der Mann besonders verschmitzt und erklärt fachmännisch gebildet: “Nein, nein, das ist kein Problem. Klar kommen Bio-Rüben aus Übersee, nicht wie die heimischen Drecksdinger vom Gemüsehändler und den Feldern um die Ecke. Aber sehen Sie, diese Bio-Rüben werden von Schiffen transportiert – und Schiffe schwimmen doch, die verbrauchen keinen Sprit, die sind doch völlig klimaneutral!” Das hat uns überzeugt: Bio blüht, bio gedeiht, Bio wird die Welt ein wenig besser machen!

So gut der Gedanke auch ist, hatte Bio-Gemüse, Bio-Fleisch und Bio-Obst bis heute ein großes Problem: die Haltbarkeit. Da bisher keine passende Verpackung entwickelt werden konnte, vergammelten die Bio-Produkte regelmäßig und trieben damit Verkäufer in den Wahnsinn und Käufer in den Tod. Doch nun konnte die Redaktion des Bleichboy bei einem ihrer gefährlichen Auslandseinsätze in einem Kasteler Supermarkt Bahnbrechendes entdecken: Die Bio-Verpackung! Wie Sie auf dem Bild (s.o.) klar und deutlich erkennen können, handelt es sich um eine Banane (Bio), einen Apfel (Bio) und ein orangenes Clownfisch-Ei (Bio), eigeschweißt in sogenanntes Bio-Plastik. Bio-Plastik? Prof. Winfried D. Mulff von Meatwatch Europe erklärt uns die Besonderheiten dieses revolutionären Materials:

“Plastik ist ein für die Natur sehr gefährlicher Stoff, denn er ist in der Lage, alles kaputt zu machen. Bio-Plastik ist da anders, es ist natürlich abbaubar und zerfällt z.B. auf dem Schwarzwaldboden in seine natürlichen Bestandteile (Öl, ranziges Öl, Schmiere; Anm.d.Red.). Dieser Prozess dauert zwar pro Verpackungseinheit etwa 200 Millionen Jahre (…) doch unter uns, was bitte sind 200 Millionen Jahre im Vergleich zur Evolution?”

Es ist also tatsächlich wahr, die Bio-Verpackung existiert! Uns bleibt nur noch anzumerken: Falls Sie das oben abgebildete Produkt kaufen, fühlen Sie sich frei, die Packung einfach in die Büsche zu werfen.

IT’S BIO!

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mfis:

Die Bleichboy-Redaktion ist hoch erfreut über die medienpolitischen Themen und Probleme im fernen Germanistan! Zum Glück gibt’s in der Bleiche keine Wülffe mehr…

Ursprünglich veröffentlicht auf mfis:

Vor nicht allzu langer Zeit gab es hier eine ungewöhnliche Filmkritik zum Sat.1-Hitfilm Die Rache der Wanderhure. Nun aber bringt sich eine weitere erprobte Blondine ins Gespräch, die Rolle der Wanderhure im dritten Teil (2013) zu übernehmen: Bettina Wulff!

Unser Ex-Bundespräser-Liebchen besitzt nicht nur reichhaltige Erfahrung in jenem Metier (Schloss Bellevue, Bummslokal*), sie ist zudem erfahren darin, mit leicht gespreizten Lippen* nichtssagend in die Kamera zu glotzen. Die meisten Deutschen haben sie schon öfter schlucken* als sprechen gesehen, zudem ist sie niedlich wie die Neldel (ehemalige Hostess, bisherige Wanderhure) und kaum drei Jahre älter. “Aber, aber,” wirft mir der imaginäre Produzent von Wanderhure 3 – Die Wiedergeburt entgegen, “das sind doch nur Kleinigkeiten! Der Hauptgrund ist ein ganz ein anderer!”

Was meint er nur, ich kann es kaum aus ihm heraus blasen*, doch letztlich strömen* die Informationen nur so: “Die Wanderhure wird im dritten Teil vornehmlich dort zugegen sein…

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Neuer Verdacht gegen Lukas Augustin (CDU): Hat er gekifft?

Die Anschuldigungen liegen schon jetzt wie ein geplatzter Schmuggelbeutel Heroin im Magen der Mainzer CDU: Lukas Augustin (noch 52), (noch) Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in Mainz, soll – dem klassischen CDU-Parteidogma folgend – Dienstwagen und Diensthandy über schwarzdunkle Kanäle abgerechnet haben, ohne für den privaten Gebrauch selbst finanziell einzustehen. Dies ist schlimm, doch es kommt noch schlimmer!


(Lukas Augustin mit Diensthandy und Blut an der Hand)

Nach neuesten Erkenntnissen, die dem Bleichboy in schriftlicher Form vorliegen, wurde Lukas Augustin am 23. März 1959 in Ludwigshafen geboren. Die ersten Jahre seiner Kindheit in der schönen Stadt in der Südpfalz verbringend, emigrierte Augustin schon neun Jahre nach seiner Geburt in seine heutige Heimatstadt, der Metropole an Main und Rhein, in der er sich nun auch für das Amt des Oberbürgermeisters beworben hat. Dies mag auf den ersten Blick recht harnlos klingen, doch wollen wir hier nun ins Detail gehen.

Die Stadt Mainz ist eine Studentenstadt, einer der Schwerpunkte ist der Kreativbereich: Die Kunsthochschule, die Film-, Theater- und Literaturwissenschaftler an der Uni, die Designstudiengänge Grafik, Medien, Kommunikation und Buntes Plastik an der Fachhochschule, dazu die ernsthaft Freischaffenden sowie der ganze Karnevals-Trara. Nun ist es unter den Kreativen gang und gäbe, bewusstseinserweiternde Erfahrungen durch die Nutzung psychoaktiver Substanzen wie Alkohol, Marihuana, Depressionen, Mate oder Uhu auszulösen, um das Erlebte im nachhinein in den kreativen Schöpfungsprozess mit einfließen zu lassen. Dies zieht sich wie eine Herde rosa Elefanten durch die menschliche Geschichte – wie sonst sollen wir uns die Existenz von Berlin, den Teletubbies oder Cindy Lauper erklären? Selbst in Mainz ist ein gewisser Handel von Klein- und Kleinstmengen besagter Substanzen nicht völlig auszuschließen, wenngleich Wohlstand und die Bundes-Mechthild in den letzten Jahren sehr erfolgreich gegensteuern konnten. Anders war das natürlich im berühmten Jahre 1968: Hippies, Hanf und LSD, die Stadt war überschwemmt von Drogen und Klampfenmusik, die Ampeln leuchteten und blinkten in allen Regenbogenfarben und fettige Haare auf den Straßen ließen den Verkehr gar punktuell zusammenbrechen.

Gerade in dieser Zeit zog es junge, experimentierungsfreudige Menschen in die Metropolen. So auch den kleinen Augustin, neun zarte Lenze zählend, unschuldig, neugierig, vom Lande. Und hier darf doch – bei allem Respekt vor dem eventuellen Amt – die Frage gestellt werden: Warum?


(Hat er sich etwa Hanf gespritzt – in den Mund!?)

Nun ist eine Drogensucht nicht leicht abzuschütteln, eine nur allzu traurige Wahrheit. Wenn man Lukas Augustins Wahlvideo betrachtet, kommt man sehr schnell zu dem Schluss, auch er habe sich nie vom Rausch seiner ‘Wilden Jahre’ lösen können, habe durch regelmäßigen Konsum die zwei nassen Brötchen zwischen seinen Ohren mit den Jahren gänzlich aufgeweicht. Da brabbelt er doch wie ein bekiffter Alkoholiker auf CDU nur unzusammenhängende Silben, deren tieferer Sinn nicht etwa verborgen bleibt – da ist schlicht kein tiefer Sinn vorhanden.

Erschreckend! Zuletzt drängt sich die Frage auf – leider als logische Konsequenz – wofür hat er die Tausenden Euros benötigt, die er unterschlagen haben soll?

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Hat Lukas Augustin gekifft?
Ihre Kommentare dazu sind uns wichtig.

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Die U-Bahn kommt!

(bpa) Nachdem das erste Testprojekt zur von den Ländern Rheinland-Pfalz und Große Muschel angedachten U-Bahn-Strecke Alzey-Mainz-Kastel seit über einem Monat sehr erfolgreich in den öffentlichen Nahverkehr eingegliedert ist, soll nun am kommenden Karfreitag der Startschuss für das ehrgeizige Projekt, die sogenannte ‘Mainzulbahn’ fallen.

“Die U-Bahn ist die unterirdische Krone unserer Hauptstadt,” so* der designierte Ex-Bürgermeister Beutel. “Wenn Sie vom Bahnhof in Alzey..” so Beutel weiter “..in zehn Minuten, ohne dass Sie bei Erna nochmal Trauben holen.. dann steigen Sie praktisch in Rhein-Main aus. Sehen Sie, der Bahnhof in Alzey, wächst dann praktisch mit.. sagen wir, zum Beispiel, der Bleiche.. zusammen. Ohne dass Sie noch, wenn Sie.. etwa an der Garderobe im schon schön aussteigen, einen Drink nehmen.. Ihren Anschluss verpassen würden, in die Oberstadt oder nach Gonsenheim.” Doch damit nicht genug, ist der Stadt hier auch ein architektonischer Coup gelungen.
Weiser Weise geht die Mainzulbahn die ersten 35 Kilometer schnurgerade von Alzey über Nieder-Olm und Ober-Olm nach Mainz hinein. Von Bretzenheim an führt die einzige U-Bahn RLPs aber in Schlangenlinien unter den dichter besiedelten Stadtgebieten entlang. Das ergibt neben einem dichten Netz an U-Stationen eine immense Streckenlänge und lange Fahrtzeiten für relativ kurze Strecken, doch die Stadt ist sich sicher “…das Projekt kommt an! Nicht zuletzt wegen den uXen**, das sind Einzelwägen in Taxigröße, die das Netz auch diagonal durchqueren können, aber bei offenem Chassis und ohne Licht auch weniger komfortabel daherkommen.”
Das anfangs erwähnte Testprojekt überstrahlt seit wenigen Wochen den Brückenkopf in Kastel – und damit die gesamte Brücke. Das Planspiel Uxelbahn2000, aus dem letztlich die Mainzulbahn entstanden ist, erobert den Untergrund!

Ein zweiter solcher Komplex wird im Sommer 2013 auch die Blumenanlagen am Deutschhaus ersetzen, auf der Mainzer Seite der Brücke. Bleiche U-City wird als unterirdische Hauptstation und Mall bis weit unter die große Bleiche reichen; ganz nebenbei soll hier Leben entstehen, ein Markt, Restaurants, sogar eine unterirdischer Kinderkrippe gilt als sicher. Direkt angeschlossen sind die Haltestellen Landtag, Landgericht (neu) und Rheinpromenade (neu), ebenfalls in Schlangenlinien miteinander verbunden. Auf der Oberseite der Anlage wird ein sogenannter Zukunftspark entstehen, eine menschenfreie Grünanlage nach den neuesten Erkenntnissen des Klimawandels: “Die Pflanzen sind gut ausgewählt und passen sich bestens an die kommenden klimatischen Veränderungen in unseren Breitengraden an,” so ein hiesiges Stadtorgan.
Noch steht die Öffentlichkeit dem Projekt skeptisch gegenüber, der Informationsfluss zur Sachlage ist eher verwirrend und etwas ratlos zeigte sich der Otto-Normalbefragte auf der Straße z.B. beim Thema ‘rationaler Erklärbarkeit’: “Eeehh, da bräuscht’ isch a’moa a Lineaal, odder!?”
Hier sollte von Seiten der Planleitung nachgearbeitet werden. Trotz Kritik darf aber nicht vergessen werden, welch hohen Komfort die Stadt Mainz erleben wird und welch ungeheuerlich logistischen Aufwand es bedeutet, ein Stadtviertel unterirdisch um mehr als 30 Prozent wachsen zu lassen…

Die Redaktion vom Bleichboy hat beim Bauamt den ‘Antrag auf eigene U-Station’ eingereicht und nun reißt mal vorsorglich die ersten Wände für den Fahrstuhl nieder.


Sieht so bald Mainz aus?

*oder so ähnlich
**uX = unknown Xdrive
(eXtreme_direct_radioactive_injection_volt-energy)

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Vandalismus an historischer Stadtmauer

[Der Artikel als Hördatei]

(plz) Die alte Stadtmauer, Touristenmagnet und Stolz des Bleichenviertels, wurde letzte Nacht Opfer eines gemeinen Anschlags. Drei Unbekannte urinierten heimlich gegen die denkmalgeschützte Mauer, der Größe ihrer ‘Werke’ nach, nach einigen Mengen an Bier. “Sie haben Symbole uriniert,” so Polizeidirektor Melling. “Da es sich dabei um das Logo des 1.FC Kaiserslautern handelt, gehen die Ermittlungen über die Stadtgrenzen hinaus.” Der Bleichboy war vor Ort.

Nicht selten bleiben verliebte Pärchen vor der alten Stadtmauer stehen, ein romantisches Foto zu schießen. Gerade im Sommer ist das antike Gebäude ein Touristenmagnet, Verkäufer tummeln sich und auch der Eiswagen kommt vorbei. Doch heute ist es ein anderes Bild: Blaulicht und Absperrbänder sichern den Tatort, drei riesengroße Flecken protzen von der Mauer herab: zweimal das Logo des FCK, sowie ein Spieler (rechts), der das eine Logo (mitte) scheinbar wie einen Fussball schießt. Das zweite Logo (links) könnte das Loch in der Torwand bei der Sportschau sein. Das bringt die Mainzer natürlich auf die Palme, auch in der Bleiche ist man darüber empört: “Eine Frechheit!” schimpft zum Beispiel die Hundefriseurin Christl Rocky, während sie böse mit dem Finger winkt. “Und dann ham wir da noch verloren, letztens, sowas auch!” Außer sich schlägt sie die Türe ihres Ladens zu.

“Ich finde das nicht gut,” bestätigt ein Passant die allgemeine Stimmung. “Wer macht so etwas? Und warum?” Traurig schüttelt der junge Mann den Kopf und zieht weiter. Und genau das ist die Frage, die man sich stellen muss: Wer tut so etwas? Und warum? Noch tappt die Polizei im Dunkeln, doch sie ist sich nach der eingehenden Prüfung durch eine eigens hierfür eingeführte Task Force unter der Leitung des ad hoc aus den USA eingeflogenen amtlichen Profilers Roger Kue sicher, den Täter zu fassen. Dies mag beruhigen, eine Sicherheit indes, dass die Täter gefunden werden, gibt es nicht. Und der Profiler geht noch einen Schritt weiter: “Das Bild auf der Mauer entspricht stark dem einer rituellen Tat. Und gemeinhin ist ein Ritual keine einmalige Sache, es besteht also die Gefahr einer Gruppe von Serienurinierern und somit weiterer abscheulicher Taten dieser Coleur. Auch möchte ich – bei aller Vorsicht – einen oder zwei Nachahmungstäter nicht ausschließen.” Es scheint also noch nicht ausgestanden, der Bleichboy bleibt für Sie am Strahl!


(Erschreckend: Der Spieler (rechts) ist übermenschengroß!)

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Bierfass entwendet

[Der Artikel als Hördatei]

(plz) Nach eigenen Aussagen wurde vor drei Tagen ein Bierfass entwendet. Die Polizei ermittelt, Angehörige gibt es keine.

Ein Fass – auch Tonne genannt (vom lat. „Tunna“) – ist ein aus Holz, Metall oder Kunststoff hergestellter, großer, walzen- oder hafennuttenförmiger (zylindrischer), eventuell gebauchter, manches Mal sogar gebrauchter Behälter. Es dient in der Regel der Aufbewahrung von Flüssigkeiten (Bier, Schnaps, Ersatzflüssigkeit / Anm. Red.) während einer bestimmten Zeitdauer in meist mittelgroßen Mengen (ein paar Liter bis ein paar hundert Liter). Ein Fass besitzt entweder eine kleine Öffnung, das Spundloch, für die Befüllung und die Entleerung der Flüssigkeit oder ist einseitig ganz offen und kann mit einem Deckel versehen werden. Diese zweite Fassart dient eher der Aufbewahrung von festen oder pulverförmigen Stoffen sowie dem Geheimtransport von illegal hergestellten Menschenleichen. Verwandt mit dem Fass sind die Hülse, die Patrone, der unsportliche Amerikaner, die Kugel, Helmut Kohl, Frau Braun sowie die meisten Weltraum-Satelliten.


Traditioneller Fassbieranstich in Winnweiler (Foto: Wiki)

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